Die Lernwelt mit Montessori Material

Montessori Lernwelt: Weil Begreifen von Greifen kommt

Kinder von heute leben in einer sehr abstrakten Welt. Die Digitalisierung von Freizeitvergnügen und Lehrmaterialien verlangt von ihnen für sie untypische Lernprozesse.

Das kindliche Gehirn ist darauf programmiert, neugierig zu sein und die Umwelt zu erforschen. Dies geschieht durch Anfassen, Ansehen, Zuhören und auch Riechen. Alle Sinne sind an dem Entdeckungsprozess beteiligt. Erst nachdem eine Sache mit buchstäblich allen Sinnen erfasst ist, beginnt das junge Hirn den Denkprozess.Computer lassen für eine solch spielerische Lernreise noch weit weniger Raum als Bücher. Auch liebevolle Animationen und farbenfrohe Bilder sowie Videos können die Haptik nicht ersetzten. Das Wörtchen Begreifen kommt vom Wortstamm Greifen.
Darum ist das Montessori Material von größter Bedeutung; es ist so entwickelt, dass Kinder spielend lernen.

Schulmaterial in Gestalt eines Spieles

Lernen ist begreifen. Mit Montessori Material klappt das besonders gut.
Lernen ist begreifen. Mit Montessori Material klappt das besonders gut.

Für den Einsatz in Schulen und Kitas empfiehlt Montessori, jedes Lernset aus dem Montessori Material nur einmal im Klassenraum zur Verfügung zu stellen. Die Schüler und Kindergartenkinder können sich selber bedienen; freies arbeiten wird gefördert. Gleichzeitig bekommt das Kind die Möglichkeit, seinen Interessen nachzugehen; Neues in eigenem Tempo zu erkunden.
Zusätzlich lernen die Heranwachsenden Teilen und sich in Gruppen zusammenzuschließen, gemeinsam an etwas zu arbeiten.
Der Wert des Montessori Materials liegt also nicht nur im Sortiment selber, sondern auch in dem stimmigen Konzept. Jedes Produkt wirkt auf Kinder wie ein Spiel; trotz des Zieles der Wissensvermittlung stehen Pädagogik, Methodik und Didaktik bei der Entwicklung neuer Materialien für freies arbeiten im Vordergrund.
Kindgerecht und qualitativ hochwertigAlle Designs sind mit kräftigen Farben bedacht, ohne dabei zu bunt zu sein. Es gibt keine störenden Geräusche durch unnatürliche Laute. Die Größe ist Kinderhänden angepasst, sie sind Hand schmeichelnd und laden zum Anfassen ein. Holz bietet eine angenehme Haptik, zudem wirkt es antibakteriell.

Montessori Lernwelt für zu Hause

Mit dem Kind vor dem Buch sitzen und das Einmaleins erklären – das ist öde. Und zwar für beide Parteien. Mit spannenden Produkten spielend lernen, wie Multiplizieren geht und wie geometrische Formen aussehen, ist sehr viel spannender. Laut Hirnforschungen ist dieser Weg auch erfolgreicher. In den Köpfen der Kinder entstehen regelrecht Bilder dank derer sie die abstrakten Formeln nachvollziehen lernen. Es geht nicht darum, etwas auswendig zu lernen, sondern zu be-greifen, ein-zusehen und zu ver- stehen!
Für zu Hause bieten sich vor allem Eltern von Vorschulkindern Aufgabenmaterialien aus dem praktischen Leben an. Die Uhrzeit lernt und versteht sich spielend einfach mit einer großen Holzuhr; das Einkaufen und der Gegenwert von Geld lassen sich auch spannend mit der Montessori Lernwelt erarbeiten.
Im Grunde kann das Lernerlebnis als Spielenachmittag verstanden werden. Für neugierige Stupsnasen im Schulalter hält das Sortiment Produkte aus den Bereichen Biologie, Kosmos, Geographie und Sprache bereit.

Softskills für Kinder? Aber ja, ganz nebenbei!

Hibbelig, unkonzentriert und unkoordiniert? Viele dieser Eigenschaften sind Ergebnis von Sitzen und Berieselung vor PC und TV. Warum also nicht spielend lernen, wie die Tugenden Geduld und Konzentration funktionieren? Warum nicht gemeinsam mit dem Kind Gleichgewichtsübungen durchführen ohne gleich die Turnhalle zu stürmen?
Ganz nebenbei stärkt die Interaktion weiter das Urvertrauen, stimuliert die Neugier und macht Lust auf mehr!

Freies Arbeiten – Erziehungsauftrag oder Bildungsauftrag?

Ganz klar: beides! Eltern und Erzieher sowie Lehrer sind Vorbilder und arbeiten gemeinsam daran, dem Kind die möglichst besten Weichen für sein späteres Leben zu stellen. Lernen darf nicht nur auf die Bildungsstätte abgewälzt werden. In der Familie Museen zu besuchen, aus Blättern Collagen bauen, Kartoffeldrucke anzufertigen und im Zoo über Tiere zu lernen sind Beispiele für alles das, was Mama und Papa tun können, um Kindern Wissen mit Spaß zu vermitteln. Natürlich kann und muss heute auch ergänzend das Internet hinzugezogen werden – clever und zielführend.
Spielenachmittage bei Regen, Nachhilfe und Hausaufgaben gestalten sich mit Produkten von Montessori so spaßig wie Ausflüge – der Schlüssel heißt Interaktivität. Echte, keine digitale! Neugierige Kinder werden fragende Kinder und fragende Kinder werden aufgeschlossene Jugendliche. Aufgeschlossene Jugendliche werden tolerante und gebildete Erwachsene. Und das ist doch, was alle Eltern sich für ihre Kinder wünschen, oder?

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